Hausfest 2016 mit Verabschiedung von Msgr. Dr. Michael Bollig

08.05.2016

Das diesjährige Hausfest stand ganz unter dem Zeichen der Verabschiedung von Regens Dr. Michael Bollig.

 

Begonnen hatte es mit dem Ehemaligentreffen am Sonntagabend. Der Auftakt erfolgte durch die Vesper, welcher der scheidende Regens vorstand. In der Predigt richtete er zum letzten Mal seine Worte an die Seminargemeinschaft. Angeregt durch eine Begegnung mit einem Atheisten forderte er auf, mehr über Christus im Alltag zu sprechen. Über Christus zu sprechen sei wichtiger als alle dogmatischen Lehrsätze.

 

Im Anschluss an die Vesper traf man sich auf der Wiese zum traditionellen Essen. Es gab gegrillte Würstchen und Bier. Punkt 20.00 Uhr war dann der Aufmarsch der Musikfreunde, des gemischten Chores, sowie der Junggesellen-Schützengesellschaft St. Lambertus aus dem Dorf Lantershofen. Diese Vereine wollten es sich nicht nehmen lassen, den scheidenden Regens mit je einer Darbietung gebührend zu verabschieden, denn der Regens war nicht nur im Seminar gern gesehen, nein auch das Dorf Lantershofen bedauerte den Weggang des Regens. Insgesamt waren über 200 Menschen zu dieser Verabschiedung gekommen. Dieses zahlreiche Kommen interpretierte Ortsvorsteher Mattuscheck wie folgt: „Das Volk kommt, wenn der Burgherr verabschiedet wird“. Dann wurde in verschiedenen Ansprachen das Wirken von Dr. Michael Bollig gewürdigt und man hörte, wie gut die Zusammenarbeit mit der Pfarreiengemeinschaft Grafschaft war, wie sehr seine Predigten geschätzt wurden, dass er ein Mann der leisen Worte war, die aber immer zum Nachdenken anregten, dass Lantershofen eine Konstante genommen wird und er eine Lücke hinterlässt – Worte, die die Verbundenheit des Ortes mit Dr. Bollig aufzeigten.

 

Als er dann selbst am Schluss das Wort ergriff, spürte man aber, dass auch ihm der Abschied nicht leicht fällt, obwohl er sich auf seine neue Stelle als Pfarrer der Pfarrei Hl. Edith Stein und sein Wirken an der Theologischen Fakultät in Trier freut.

 

Höhepunkt des Hausfestes war das Pontifikalamt mit dem Bischof von Trier, Dr. Stephan Ackermann und weiteren 11 Priestern am Montag.  In seinem Predigtwort zeigte der Bischof auf, dass die Seminargemeinschaft mit der Jüngerschaft Christi verglichen werden kann. Diese Jüngerschaft Christi komme aus der Taufe heraus und sei mehr als nur Umkehr. Es sei ein Leben aus Christus und nicht mehr aus sich selber, denn der christliche Glaube sei keine Religion, keine Lehre sondern der Glaube an eine Person, die Jesus Christus ist.

 

 

Vor dem kulinarisch reichhaltigen Mittagessen wurde Dr. Michael Bollig auch noch offiziell vom Studienhaus durch verschieden Redner und Geschenke verabschiedet. Diese Verabschiedung wurde durch musikalische Darbietungen wunderbar umrahmt.  Bei Kaffee, Kuchen und in einer netten Gesprächsatmosphäre konnte man nach dem Mittagessen das Hausfest im Missionscafe ausklingen lassen. 

 

 

 

 

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