Die Fastenzeit – eine nicht immer einfache, aber tiefe Zeit

Je nachdem, wie Ostern liegt, fällt die Fastenzeit mal mehr oder eben auch mal weniger in unser Wintertrimester. Durch den relativ frühen Ostertermin fiel in diesem Jahr ein Großteil der Fastenzeit ins Trimester, so dass wir sie gemeinsam verbringen und auch gestalten konnten.

 

Einige im Haus haben diese Gelegenheit genutzt, um sich zusammenzuschließen und haben am Anfang der Fastenzeit ein gemeinsames Heilfasten gemacht. Für die Gruppe war dies eine sehr gute und intensive Erfahrung, die die Zweischneidigkeit der Fastenzeit am eigenen Leib hat erfahrbar werden lassen, da es einerseits spürbar wurde, wie schwer es fällt zu verzichten, andererseits aber gerade dieser Verzicht zu einem besonderen Erleben von Leichtigkeit und Freiheit führte. Eben diese Freiheit schenkte den Freiraum, in die Tiefe gehen zu können und in dieser Tiefe sich selbst, aber letztlich auch Gott zu begegnen. 

 

Wenn jetzt wiederum die Tage nahen, die in besonderer Weise dem Leiden, Sterben und Auferstehen Jesu Christi geweiht sind, geht es letztlich auch hier um diese Begegnung mit dem lebendigen Gott, der uns nicht nur in den schönen und leichten Momenten nahe ist, sondern gerade dann, wenn wir mit den Tiefen und Abgründigkeiten des Lebens konfrontiert werden. Da Gott selbst nämlich diese Wirklichkeiten des Lebens nicht ausgespart, sondern angenommen und durchlitten hat, kann er uns gerade darin nahe sein. 

 

Wenn wir dies erfahren können, wird es auch in uns Ostern. Denn Ostern feiern wir die Hoffnung, dass Gott uns von allem Leid erlöst hat und uns eine Zukunft eröffnet, die alles übersteigt, was wir uns denken, wünschen und vorstellen können.

 

In diesem Sinne wünschen das Team von St. Lambert und ich Ihnen allen frohe und gesegnete Ostern!

 

Ihr Subregens Philip Peters 

 

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