"Umgang mit Krisen" - Hausforum mit Regens Dr. Malburg





Am Dienstag, den 13.09.2022 fand in unserer Aula das Hausforum statt. Diesmal referierte Regens Dr. Malburg zum Thema "Umgang mit Krisen". Der Regens griff die Ereignisse der vergangenen drei Jahre auf, hier insbesondere die Corona- Pandemie, die Ahrtal Flut und den Angriff auf Ukraine. In Kombination mit der seit vielen Jahren andauernden Krise, die unsere Kirche in Mittel- und Westeuropa durchmacht, wagte Malburg die These, dass wir uns seit "einigen Jahren in einer Art Dauerkrise befinden". Hieraus entstand die Leitfrage des Vortrags: "was kennzeichnet Krisen und was können wir daraus für die gegenwärtige Kirchenkrise lernen?"


Die Analysen des Regens waren von "Funktionsstörungen, die ein System ineffektiv machen und im Fortbestand bedrohen" bis hin zum "Zustand der bedrohten Ordnung" geprägt. Sie bilden, so der Regens, die viele Aspekte von Krisen, die sie als soziales Phänomen kennzeichnen. In seinen Lösungsansätzen und Vorschlägen ging er auf das Thema "Gelassenheit" und "Brückenbauen" ein, die er als wichtige Aufgabe von Kirche und kirchlichen Personal während solcher Krisen sieht. "Mobilisierungskommunikation und Auseinandersetzung" sind Kennzeichen von solchen Krisen, denen man sich stellen sollte.


"Aufgabe des kirchlichen Amtes wird es daher in unserer Zeit immer mehr sein, die unterschiedlichen Gruppen der Kirche zu einer Diskussionskultur zu führen, die Raum für das Wirken des Heiligen Geistes lässt. "

Zum Abschluss gab es ein paar ermutigende Worte, die allen Untergangszenarien den Grund absprachen. "Gerade wir Christen sollten eigentlich zutiefst aus der Hoffnung leben", so Malburg, um "den Geist der Besonnenheit wirken zu lassen".


Zum Ausklang des Hausforums wurde in die "kleine Kneipe" eingeladen.


Den Text des Forums finden Sie

Leben mit Krisen (neu)
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